Das Mannequin mit der Nummer 224 von e.t cranston / Almax Italien, aus der Serie „Phase II“

Mannequins von Adel Rootstein, Hindsgaul und New John Nissen sind bei Sammler generell begehrter, als solche von Almax, von Jung-Figuren und Moch. Das hat diverse Gründe. Ich werde diese bei Gelegenheit in einem separaten Beitrag etwas näher ausleuchten. Aus diesem Grund sind von den drei erstgenannten Herstellern Kataloge und Produktionslisten häufiger im Internet anzutreffen, als von den Letztgenannten. Eine Almax zu identifizieren kann zu einer echten Knacknuss werden, da man ausser einem Label und einer Nummer sehr oft keine anderen Informationen zur Verfügung hat. Mit der Zeit lernt man die Merkmale zu erkennen, die auf eine bestimmte Epoche bezogen augenfällig sind. Als ich kürzlich im Internet forschte, fiel mir folgendes Inserat auf:

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Das gesamte Gesicht, die Stirn, die hohen Wangen, die Augen, das Kinn und der Mund, aber auch die Form der Knie, sowie der Brüste, die Art der Schulterkupplung und die Proportionen im Taillen- / Beckenbereich deuteten unzweifelhaft auf eine e.t. cranston / Almax Schaufensterfigur hin, die sofort mein Interesse weckte. Im Inserat stand nichts anderes als „Schaufensterpuppe“; das war nicht viel. Die Pose gefiel mir sehr und so kaufte ich die „Puppe“. Der erste Check auf der Liste gilt bei einer Abholung einer Figur immer der Verifizierung der Seriennummer. Almax ab einem gewissen Herstellungsjahr haben oberarmseitig auf der Innenseite der Schulterkupplung sowohl das „Ai“-Label für „Almax Italy“, als auch die drei-, oder vierstellige Seriennummer eingraviert. So sah ich die Nummer 224 beim Entfernen der Arme und nahm sofort an, wie schon zuhause, dass sie entweder zur Serie „Phase I oder II“ gehören muss. Aber diese Pose war im Katalog von „Phase II“ nicht auffindbar. Vom „Phase I“-Katalog fehlt im Internet jede Spur. Ein Anhaltspunkt war natürlich die Ähnlichkeit zu den Figuren 223 und 227, die ich von „Phase II“ besitze. Aber gibt es überhaupt eine „Phase I“-Serie? Folgerichtig wäre es, aber ich freundete mich mit der Vorstellung an, dass es vermutlich eine zweite Variante gibt, die ich auf diesem Blog bereits mehrfach angesprochen hatte. Bei einigen Herstellern gab es in den 80er-Jahren Serien, mit standardisierten Kupplungsteilen und Grenzlinien an den Abschlüssen, wobei innerhalb einer Serie (manchmal sogar serienübergreifend) sämtliche Teile untereinander kompatibel und austauschbar waren. Das war wie „Lego“ für Schaufensterdekorateure. Betrachtet man den Katalog, wäre nun die Kombination der folgenden Teile denkbar: Torso Nr. 226 mit E36-Kopf, Nr. 241 Beine und von der Nr. 224 die Arme: Phase II et cranston 07.jpg

Almax Katalog von der Serie „Phase II“

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