Selbstbewusst, stark und sexy: die Mannequins aus der Hindsgaul-Serie „Options & Assets“

Einen Nachtrag vom 02.06.18 hier vorangestellt: Meine Figur trägt die Seriennummer 660450. Eine entsprechende Nummer finde ich aber weder auf der Fanseite, noch im Internet. Die Stellung entspräche etwas der Figur mit der Nummer 6701. Dies ist schon etwas irritierend…!

Eher bieder und brav standen die Schaufensterpuppen vor 50 Jahren in den Auslagen, züchtig gekleidet und mit einer zurückhaltenden Gestik, für Kunden nicht irritierend. 27 Jahre später, 1993, brachte Hindsgaul eine Modellreihe mit der Bezeichnung „Options & Assets“ heraus. Diese weiblichen Mannequins sind provokant in ihrer Haltung und sexy. Die äusserst femininen, ovalen Köpfe mit den feinen, zarten Gesichtszügen bei anderen Hindsgaul-Serien sucht man hier vergebens. Markante Physiognomien herrschen vor, mit breiter Kinn- und hoher Wangenpartie. Die ganze Mimik mit den aufmerksamen, wachen Augen wirkt auf den Betrachter herausfordernd, provokativ und soll bei ihm Gefühle wecken. Die Gestik evoziert nicht nur Selbstbewusstsein, energisches Auftreten und Unabhängigkeit, sondern auch diese etwas kühle, unterschwellige Erotik, wie sie bei Frauen anzutreffen ist, die ihre Emotionen als beherrschbar erachten. Diese Clichées der emanzipierten „Raubkatze“ entdeckt man zuhauf in den Hollywoodfilmen, in denen sie am Ende dem unwiderstehlichen Charme des Mannes dann doch reihenweise erliegen, der sich fast jedes Mal very british mit: „Mein Name ist Bond, James Bond“ vorstellt. So könnte man demnach meinen, diese sexy Geschöpfe seien für Männer gedacht, die vor den Schaufenstern stehen bleiben und die betrachteten Kleider für ihre Frau zuhause, oder für eine geheime Liebhaberin kaufen. Kann sein, aber ich denke die Identifikation findet eher zwischen einer Frau und dem Mannequin statt. Ihr Selbstwertgefühl ist hier angesprochen, ihre Dignität, wodurch sie Klasse zu zeigen vermag und sie zu Wohlstand gekommen sein müsste (Vermögen und Kapital = engl. „assets“).

Etwas mondän wirkt meine Schöne Hindsgaul aus der Serie „Options & Assets“ durch die in einem Brockenhaus gekaufte Vintage-XL-Sonnenbrille der 80er-Jahre. Die Perücke, mit den gewellten, langen Haare, soll etwas das eher breite Gesicht verschmälern und ihr ein vorwiegend femininen Look verleihen. Das enge Kleid mit Leopardenfellmuster soll das „Raubkatzen“-Clichée bedienen und ihre atemberaubende Figur betonen….

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Hindsgaul-Katalog, Serie „Options & Assets“ 1993

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Die sitzende Schaufensterfigur aus der Serie „Options & Assets“ von Hindsgaul, mit der Nummer 6714, ist mit schwarzem Satin-Morgenmantel und sexy Unterwäsche bestückt und scheint während einer Kaffeepause auf jemanden zu warten….. Sie ist mit einem Ninna-Kopf ausgestattet (s. Liste weiter unten).

flickr, Preusse1, Hindsgaul, Serie „Options & Assets“ 6714 Kopf Ninna

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Ebenso sexy ist die Hindsgaul-Figur Nr. 6711 aus der Serie „Options & Assets“, hier mit dem Kopf von Mai. Sie ist in provokanter Körperhaltung vornüber gebeugt und mimt die Geste, wie wenn sie sich auf einer Stange, oder einem Sims abstützen würde. Für diese Figur braucht man viel Platz und am besten ein Sofa, wo sie von der Rückenlehne her sich darauf abstützen kann.

eBay-Inserat von 2015, Hindsgaul 6711, Options & Assets, Kopf Mai

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Im Vergleich die selbe Haltung der Hindsgaul-Figur 6711 aus der Serie „Options & Assets“, mit dem Kopf von Ninna.

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Dieses Hindsgaul-Mannequin aus der Serie „Options & Assets“ hat ein sehr markantes Gesicht, mit einem etwas runderen Kinn, als bei der Ninna. Es ist der Kopf von Julia. Auffallend sind die etwas volleren Lippen und der noch strengere (Kontroll-)Blick. Der Sammler bei Dolls-Village machte aus ihr eine „Stewardess“.

flickr, Dolls-Village, Hindsgaul „Options & Assets“, Kopf von Julia

 

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Acht verschiedene Köpfe gibt es zur Hindsgaul-Serie „Options & Assets“. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber meine Figur hat den Kopf von Anna.

Liste: Anna (50), Ninna (51), Maria (52), Mai (53), Josephine (54), Claudia (78), Catherine (79) – s. auch Bild unten – und Julia (99).

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Verkauf einer Rarität: Rootstein Knabe aus der Serie „Maytime Playtime“ mit der sehr seltenen Haltung und Nr. AJ5B

 

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Ich verkaufe hiermit eine absolute Rarität von Adel Rootstein! Es ist eine ganz tolle Figur, auch wenn sie einige Gebrauchsspuren aufweist. Es handelt sich hier um die Nr. AJ5B aus der Kinderserie „Maytime Playtime“ und ist seltsamerweise nicht im Katalog neben AJ5A und AJ5C aufgelistet (siehe unten)

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Man könnte allenfalls auch ein Mädchen daraus machen….

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Copyright UniqueEwe. Dieses Mädchen stammt auch aus der Maytime Playtime Serie von Adel Rootstein und sieht meinem Knaben doch sehr ähnlich. Dies Figur wurde aber von Dashndazzle komplett überarbeitet (mit Glasaugen!).

Zur Zeit steht gerade das Kind A3 zum Verkauf bei eBay, für Euro 259.-:

eBay Inserat: Adel Rootstein Kind, Maytime Playtime, Knabe A3

Mein Knabe AJ5B ist im Zustand wie auf den Fotos, ohne Standplatte, für EUR 159.- zu kaufen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Serie Deauville von Hindsgaul und ihre Schwachstelle bei der Gleitleiste

In der Regel besteht eine Schaufensterfigur aus 7 Teilen, aus einem Torso (Oberkörper mit Kopf), zwei Armen, zwei Händen und zwei Beinen, die je nach Hersteller in diversen Arten voneinander getrennt, bzw. zusammengebaut werden. Wie bei diversen anderen Konsumgütern, gibt es auch bei den Konstruktionen von Mannequins keinen Standard. Je nach Marke, treffen wir sehr unterschiedliche Systeme für deren Zusammenbau an. Der Verbindungsmechanismus der einzelnen Komponenten ist selbstverständlich ein Verkaufsargument, da nicht nur die Stabilität gewährleistet werden muss, sondern auch ein einfaches Handling. Dabei soll ein Innen- oder Schaufensterdekorateur möglichst alleine und speditiv die Bekleidung vornehmen können. Während bis zu den 60er-Jahren die Trennung zwischen den Beinen und des Oberkörpers noch nicht notwendig war, entwickelte sich danach – durch die Emanzipation der Frau hervorgerufen –  ein veränderter Bekleidungsstil, bei dem auch Hosen getragen wurden. Dieser Umstand zog die Lösung eines technischen Problems nach sich, welches die Firma Hindsgaul ab 1976 und der Serie „International“ mit einer sehr eigenwilligen Konstruktion bewerkstelligte (Beispiel Revel 5001, siehe Bild Hindsgaul Revel 5001).

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Ab 1976 verwendete Hindsgaul eine komplett neue Konstruktion für die Montage der beiden Beine.

In der Mitte der beiden genau in der Hälfte geteilten Beine sind senkrecht zwei C-Profile aus Metall symmetrisch angebracht, wobei der schmale Teil der sog. Kunststoffgleitleiste längs in das Profil bis zum Einrastpunkt bündig zur Oberkante hineingeschoben werden muss. Die beiden Öffnungen links und rechts erleichtern das Handling. Der bei früheren Serien in der Mitte angebrachte Bolzen für die Bajonettverbindung zum Torso musste so auf die Seite weichen. Innerhalb des Zylinders befindet sich eine Stellschraube mit einer Feder und einem kleinen Kügelchen, das in einer kleinen Vertiefung des Querbolzens ruht, um ihn zu arretieren. Die Gleitleiste ist auf der breiten Seite mit dem Bein durch zwei Schrauben verbunden. Die schmale Seite wird ins C-Profil eingeführt. Nun ist dieses Kunststoffteil bei fast allen Serien von 1976 an identisch und kann ausgetauscht werden, ausser bei der Serie „Deauville“. Dort ist die Dicke der Gleitleiste viel geringer, wobei sie infolge einer zu grossen Belastung eher bricht, als bei den übrigen Modellen. Das ist eine „Achillesferse“ bei allen „Deauville“-Schaufensterfiguren, weshalb ich dringend rate, bei der Montage, bzw. Demontage besonders vorsichtig zu sein.

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Das Bein einer „Angie“ contra „Deauville“. Beim flüchtigen Hinsehen bemerkt man den Unterschied kaum.

 

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Die sog. Kunststoffgleitleiste in den C-Profilen der geteilten Beine bei Hindsgaul-Mannequins sind ausser bei der Serie Deauville alle identisch. Auf dem Bild eine viel dünnere Gleitleiste bei Deauville, was sie sehr viel anfälliger macht, auf einem Transport z.B., oder beim Demontieren der Beine kaputt zu gehen.
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Hier ist bei einem Beispiel am Bein einer Angie die viel dickere Kunststoffgleitleiste zu sehen, die wesentlich stabiler ist. Sie ist in sonst allen Modellen von Hindsgaul ab 1976 (Serie „International“) eingebaut und kann gut ausgetauscht werden, dient also auch als Ersatzteil.

Die Kunststoffgleitleiste ist bei der Deauville-Serie von Hindsgaul (Detailaufnahme oben) fast halb so dick wie bei allen übrigen Modellen, wie beispielsweise bei der Angie (Bild darunter).

Als ich eine meiner beiden Deauville’s 6424 kaufte, wusste ich dies noch nicht. Erst als ich zuhause war, entdeckte ich den Schaden, der mir der Verkäufer verheimlichte und ich vertrauensselig das Mannequin transportierte. Erst zuhause erkannte ich, weshalb er beim Verlad plötzlich nervös wurde und mir riet zur Schonung die Beine zusammen zu lassen. Offenbar sind auch andere Kunden in ähnlicher Art dort hereingefallen, was in einer relativ kleinen Community sich schnell herumspricht….

Tipp 1: Bei defekten und ausrangierten Hindsgaul-Beinen lohnt es sich immer die oben erwähnten Teile herausnehmen und als Ersatzteile zu verwenden, wenn nötig.

Tipp 2: Beim Kauf einer Deauville von Hindsgaul rate ich, den Zustand der Gleitleiste nachzufragen. So ist man vor unliebsamen Überraschungen verschont.

 

 

 

 

Die süsse Hindsgaul Young Look 8424

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Hindsgaul, die dänische Herstellerfirma von Schaufensterpuppen, lancierte 1981 eine Serie, die bei Sammlern sehr begehrt ist. Es sind allesamt Teenager, mit fröhlichen und sehr fein modellierten Gesichtern, in sehr schönen Posen. Obwohl ich mehrere Figuren dieser Serie besitze, hat es mir eine ganz speziell angetan, die sitzende 8424.

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Die linke, auf dem Boden sitzende Schaufensterfigur ist die Hindsgaul Young Look mit der Seriennummer 8424.

flickr Danny Letton, Hindsgaul Young Look 8424

In einem anderen Prospekt ist sie von vorne sichtbar, leider etwas undeutlich.

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flickr, serge o, Hindsgaul Young Look 8424flickr, serge o, Hindsgaul Young Look 8424

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Vermutlich aus fototechnischen Gründen hat man für das Titelblatt des Prospektes für die Young Look Serie das ursprüngliche Bild gespiegelt. Die 8424 schaut original über die linke Schulter, nicht über die rechte (siehe vorne rechts unten im Bild).

Meine hat strahlend blaue Augen und ein aussergewöhnlich schönes Make-Up. Ich habe ihr eine blonde Perücke angezogen. Ich lasse mal die Bilder sprechen. Sie ist wirklich ein ganz süsses Mannequin

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Hindsgaul Fanseite

 

 

 

 

 

Adel Rootstein, Serie Runway GEO Fiona Hamilton M2

 

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Fiona Hamilton Rootstein-Mannequin. Foto: Massimo (siehe Link)

Als ich vor längerer Zeit dieses monochrome Bild (oben) von einem der faszinierendsten Mannequins, die es gibt, im Internet gesehen habe, war ich völlig sprachlos. Einerseits ist der vom Fotografen umgesetzte, leichte Chamois-Farbton perfekt, um den Vintage Look zu implizieren. Er umfängt die Fotografie mit dem Hauch des Verborgenen, welche die Vergangenheit naturgemäss in sich birgt und verleiht dem Gesichtsausdruck dieser in sich vergessen scheinenden, älteren Schaufensterpuppe mit dem verträumten Blick, eine geheimnisvolle Kraft. Diese ungekämmte Kurzhaar-Perücke, wild, ungebändigt, entfacht in mir das Gefühl, länger mit den Augen auf dem Bild ruhen zu wollen. Das Hemdchen, das sie trägt, ist schlicht und einfach. Nichts lenkt mich von diesen Augen ab, welche von Sehnsucht erfüllt wirken. Geborgenheit, Liebe, Freiheit, ich ertappe mich dabei, dass ich dieses Bild nicht konsumiere, sondern es erzeugt Emotionen. Grazie, Massimo!

flickr, Massimo, Rootstein, Runway GEO, Fiona Hamilton M2, s/w-Bild im Chamois-Farbton

Diese grossen fragenden Augen, dieser Gesichtsausdruck: dies prägte sich tief in mein Gedächtnis ein, sowie das Grübchen am Kinn, welches meines Wissens nur bei diesem Mannequin von Adel Rootstein zu sehen ist. Ihre Haltung, in welcher sie die Schultern etwas nach vorne gedrückt hält, ist speziell und einprägsam (s. Bild unten, Mitte M2).

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Erste Seite des Katalogs von Adel Rootstein’s Serie „runway GEO“, von M1-M3

Es ist die Fiona Hamilton mit der Nummer M2, aus der Serie „Runway GEO“ von Adel Rootstein; und ich setzte sie auf meine Wunschliste.

Katalogseite von Adel Rootstein, Runway GEO, M1-M3 bei flickr (Chase Connery)

Kürzlich schaute ich ins Internet und sah dieses Bild (unten), mit dem schlichten Text im Inserat: „Schaufensterpuppen“.

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Ganz links „meine“ Jung-Figur, in der Mitte die Fiona mit falschem, rechten Arm und rechts eine Figur mit Fiona’s Arm….

„Ach Hallo!?!“ dachte ich. „Da steht doch links meine Jung-Schaufensterfigur, die ich vor einem Jahr verkaufte.“ Das Mannequin in der Mitte mit dem grünen Kleid ist kaum zu erkennen. Ich habe sie vorgestern gekauft. Es ist eine Fiona Hamilton M2 aus der Serie Runway GEO, einfach mit dem falschen, rechten Arm! Die Figur rechts ist bereits verkauft! Die Verkäuferin hat – typisch für Laien – ziemlich sicher die Arme vertauscht. Die Figur rechts hat nach meiner Einschätzung den rechten Arm, mit falsch montierter Hand (180° Grad verkehrt herum) von Fiona; und ich vermutlich den Arm jener Figur.

Ich habe von Fiona, die unüblich, aber vorteilhaft für Fotos, von ihr aus gesehen nach links, statt nach rechts in Richtung Schulter schaut (siehe Katalog) ein paar erste Bilder gemacht, bis ich vielleicht doch noch in den Besitz des Originalarms komme.

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Meine Fiona habe ich zuerst mit einem reich verzierten, sehr schönen Eye-Catcher-BH in der Grösse 75A ausgestattet und im Kontrast mit einer schwarzen Satinbluse der Marke „tout feu tous femme“ ergänzt. Lange Haare, entsprechend der braunen Augenfarbe, mit den hellen Strähnen, unterstützen den sehr femininen Look und lassen die Hautfarbe in einem helleren Teint erscheinen. Fiona wirkt scheu, etwas zerbrechlich. Ihr Blick ist wie bei der Schaufensterpuppe von Massimo verträumt, fast sehnsüchtig. Eine tolle Figur.

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Fiona als „Piratenbraut“. Sie blickt verträumt…. vermutlich von einer fernen Schatzinsel !?

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Hier trägt Fiona ein sehr schönes, weinrotes Satinkleid – ich habe es mir beinahe gedacht – in der Grösse XS! Passend dazu die strohblonde Perücke.

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Das festliche Satinkleid, das ich in einem Brockenhaus fand, ist raffiniert geschnitten und wird oben von einem Neckholder fixiert.

 

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Ein Grübchen am Kinn, sowie etwas eingefallene Schultern und schmalbrüstig (75A): das sind die typischen Erkennungszeichen von Fiona als M2-Mannequin bei Adel Rootstein.

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Die dunklen Haare passen auch sehr gut zum edlen Kleid. Hier sind sie aber über die linke Schulter drapiert.

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Ohne Neckholder fällt der obere Teil, der wie ein Latz designt ist, herunter. Oouups..!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Helen Greenwood – Adel Rootstein-Mannequin aus der Serie „Styles for places & spaces“, No. V9

 

Im Internet entdeckte ich eine Adel Rootstein Schaufensterpuppe, die ich zunächst keiner mir bekannten Serie zuordnen konnte. Ihre Stellung ist auch sehr speziell und ich überlegte mir natürlich zuerst, ob ich mit dieser aussergewöhnlichen Geste wirklich die Fotos umsetzen könne, die mir in meinem Kopf vorschwebten. Als ich einen Termin zur Besichtigung mit der Verkäuferin vereinbarte, stand ich vor dieser über 1,80 m grossen, imposanten Figur. Sie hat ein „leises“, verschmitztes Lächeln auf den auffordernden, in knalligem Rot markant gezogenen Lippen. Breitbeinig und selbstbewusst steht sie da, die Arme seitwärts ausgestreckt, so als würde sie sich passiv an einer Wand abstützen, oder aktiv etwas zur Seite schieben. Gross war erwartungsgemäss die Nummer V9 in den Kopf eingraviert, was mir zunächst nicht viel sagte, da ich nur die V1 kannte. Danach kontrollierte ich sie auf Abplatzer, Risse u.ä., fand aber keine wirklich nennenswerten Schäden. Das Hauptproblem bei diesen Figuren mit der Doppeleinrastfunktion bei der Hüftverbindung von Adel Rootstein sind die Standschäden bei älteren Mannequins. Es ist der durch Eindringen von Feuchtigkeit sich ansetzender, leichter Rost, der diese eigentlich genial konzipierte Mechanik blockieren, oder schwergängig machen lässt. Nach der Begutachtung war dies der Fall und ich empfahl etwas WD 40 einzusprühen, ein ganz feines Maschinenöl. Dann war alles tiptop und ich wusste danach, dass sie in meine Sammlung gehört, also standen nur noch Preisverhandlungen an.

Die ersten Bilder:

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Karen Mulder – Sonderanfertigung eines Mannequins aus der Serie Seduction von Adel Rootstein, Nr. SD 08, für Escada in einer goldenen Lackierung

 

Viele interessante Details über ihre Person findet man in diesem Blog in einem eigenen Artikel über das Supermodell Karen Mulder, sowie über die Mannequinproduktion bei Adel Rootstein von ihrem Ebenbild:

Artikel über Karen Mulder

Normalerweise ist die SD 08 von Adel Rootstein, also das Mannequin Karen Mulder aus der Serie „Seduction“ hautfarbig. Ich hatte das Glück, eine in einem metallisierenden Gold kolorierte Karen Mulder zu erwerben, die nur für die Modekette „Escada“ in dieser Art hergestellt wurde.

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Sehen aus wie Zwillinge: Karen Mulder (links) neben ihrem Ebenbild, einem Mannequin aus der Manufaktur Adel Rootstein, mit der Nr. SD 09 (Serie „Seduction“)
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Bild aus dem Adel Rootstein-Katalog. Karen Mulder, Seduction, SD 08.

Adel Rootstein, Karen Mulder, Serie „Seduction“, Nr. SD 08

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Wunderschön restaurierte Karen Mulder von Adel Rootstein. Danny Letton ist ein Sammler und glücklicher Besitzer dieser Schaufensterfigur (Serie „Seduction“, SD 08).

Karen Mulder von Sammler Danny Letton

 

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Perfekt in Luftpolsterfolie verpackt, kam Karen Mulder mit goldener Kolorierung bei mir an. Noch ist der wahre Glanz dieser Figur durch die Verpackung hindurch noch nicht erkennbar. Die Spannung stieg!.
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Ein wahrhaft wunderschönes Gesicht enthüllte sich, als ich die Verpackung entfernte. Leider hat sie hinten am Gesäss einen kleinen Schaden, was sich erst im Nachhinein, also nach Ankunft, nicht beim Kauf herausstellte.
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Die blonde Original-Adel-Rootstein-Perücke gab’s noch dazu und wie sich herausstellte, fertigte die Firma diese Perücke extra nur für die SD 08 an.

Nachtrag 24.01.2019:

Ein versierter Sammler sagte mir, diese goldenen Figuren wären extra  für das Modehaus „Agent provocateur“ so coloriert worden……

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Karen Mulder. Ein Supermodell der 90er-Jahre ist auch als Mannequin bei Adel Rootstein erhältlich

Das holländische Supermodell Karen Mulder erlebte in den 90er-Jahren eine einzigartige Karriere, posierte vor der Kamera für die bekanntesten Modezeitschriften und lief auf dem Catwalk für die berühmtesten Modedesigner der Welt. Bereits im Alter von nur 16 Jahren gewann sie beim Elite-Model-Look Wettbewerb den zweiten Platz weltweit. Das ist aussergewöhnlich!

Karen Mulder, Wikipedia

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Volle Lippen, wie BB (Brigitte Bardot), grosse, blaue Augen, wie kleine tiefe Seen in einer Landschaft, ebenmässiges Gesicht, umrahmt von strohblondem Haar: das waren einige ihrer Markenzeichen. Damit nicht genug, denn sie hatte auch eine starke Ausstrahlung und eine atemberaubende Figur, weshalb sie auch eine Zeitlang für „Victoria’s Secret“ in Engelsmontur und sexy Unterwäsche über den Laufsteg stakte.

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Karen Mulder präsentierte für „Victoria’s Secret“ auf dem Laufsteg edle Unterwäsche und war mit weissen Engelsflügel gewandet.
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Victoria’s Secret Unterwäsche ist sehr exklusiv. Lediglich die berühmtesten Models dürfen sie auf dem Laufsteg (meist als Engel) und für den Katalog in sexy Pose erstmals präsentieren. Diese Ehre kam auch Karen Mulder zu.
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Titelseite der Modezeitschrift VOGUE, leider ohne Datumsangabe. Karen Mulder scheint hier ab Eber noch sehr jung zu sein.
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Sinnlich, sexy und verspielt: Karen Mulder 1989 vor ihrer grossen Karriere. Foto: John Rutter
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Sinnlich, stark, selbstbewusst, verführerisch und doch geheimnisvoll reserviert (mit der „kalten“ Schulter, wie auf dem Bild treffend dargestellt); – einfach auf eine sagenhafte Weise attraktiv, blickt sie den Betrachter direkt und fast provokativ an. Karen Mulder erschuf ihr eigenes Image und ist 1995 dort angekommen, wo sie ziemlich zielstrebig hin wollte. Sie wurde ein Supermodell. Spanische ELLE-Ausgabe vom November 1995
Karen Mulder in Dior 1992
Anmutig wie eine Königin trägt hier Karen Mulder 1992 ein traumhaft schönes Kleid von Dior auf dem Laufsteg zur Schau. Was für ein grandioses Bild von einer so tollen Frau, die trotz hochgeschlossener Robe eine unbeschreiblich anziehende, erotische Ausstrahlung besitzt.

Heute ist es nicht mehr nötig den sprechenden Spiegel aus dem uns allen bekannten Märchen „Schneewittchen“ zu fragen: „…… wer ist die Schönste im ganzen Land?“ In der Zwischenzeit übernehmen dies die Medien, z.B. die Zeitschrift „Mirror“ (sinnigerweise bedeutet dies übersetzt „Spiegel“), der ihre Leser fragt: „Welches Victoria’s Secret Modell ist das erotischste aller Zeiten?“

Mirror: Sexiest Victorias Secret Model of all time

21 Top- und Supermodells stehen zur Auswahl, im November 2014, und neben Heidi Klum, Gisele Bündchen, Candice Swanepol, Eva Herzigova und andere weltberühmten Modells, ist natürlich auch Karen Mulder (Bild 16, siehe Link oben) dabei.

Auf der Webseite „fashionmodeldirectory“ zählt sie – ohne spezifisches Ranking – zu den 1000 schönsten Frauen der Welt und neben ihren Körpermassen und anderen Angaben zu ihrer Person, ist dort zu lesen, dass sie sechs Sprachen spricht, unter anderem Latein und Griechisch.

FMD, fashionmodeldirectory, Karen Mulder (viele Infos’s)

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Im „Trivia“-Teil der Webseite erfährt man auch, dass man nach ihrem Ebenbild eine kleine Spielzeugpuppe (Bild oben) produzierte und sie in dieser Hinsicht in den engsten Kreis der drei Auserwählten gehört, neben Claudia Schiffer und Naomi Campbell. Damit aber noch nicht genug der Ehre, denn es wurde sogar eine neue holländische Tulpe nach ihr benannt, aus der Gruppe „Triumph“ (Nomen est Omen!). Sie ist einfarbig, knallgelb und leuchtet in der Sonne wie ein helles, fröhliches Licht.

Karen Mulder – Tulpe

Es gibt viele, wunderschöne Fotos von Karen Mulder im Internet…..

Karen Mulder, Fotos und Infos (engl.)

Karen Mulder (tumblr)

Karen Mulder (listal)

Karen Mulder, superior pics (Engelbilder)

Goldenes Kleid von Dior auf tumblr

Karen Mulder bei chickipedia (mademan), mit vielen Bildern

….., aber drei davon finde ich persönlich besonders schön, weshalb ich sie hier poste und kommentiere:

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Auf diesem Bild strahlt Karen Mulder eine sehr faszinierende Jugendlichkeit, Unbeschwertheit aus. Ihr Make-up ist sehr dezent und natürlich.
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Mit etwas Phantasie assoziiere ich zumindest bei diesem sexy Kleid ein Kettenhemd, Stärke, selbstbewusste Frau, wilde Entschlossenheit (wilde Frisur!), eine Kämpferin, Kriegerin; vielleicht sogar eine Anlehnung an die nordische Mythologie der Schildmädchen des Wodan, welche die tapferen Helden im Kampf aufsuchten und küssten, sie auf ihr Ross holten und sie zu Wodan, dem Gott des Krieges brachten, der sie mit allen Ehren empfing und sie – die Walküren des Wodan – (Zitat): „sich bemühten (den Helden) die Leiden der Erde vergessen zu machen.“ (Quelle Julius von Negelein 2014, zum Thema Walküre in „Germanische Mythologie“ Nachdruck von 1906). Tolle Vorstellung 😉
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Eines der schönsten Bilder ist jenes von Karen Mulder mit weissem Kopftuch und orientalisch angehauchtem Flair auf der Titelseite der VOGUE (Jahrgang nicht bekannt). Die Tiefe der Sinnlichkeit und die spirituelle Identität der Erotik liegt nicht in der Blösse, sondern in der Akzentuierung der Partien im Gesicht, in dem die meisten Botschaften der Seele, durch Mimik, Blicke und Worte kommuniziert werden. Auch Farben haben eine Signalwirkung. Meiner Meinung nach ist dieses Make-up und Styling für sie perfekt; einer Schönheitskönigin sehr wohl angemessen.

Adel Rootstein beauftragte ihren firmeninternen Bildhauer, von Karen Mulder mehrere Skulpturen anzufertigen, um nach ihren Ebenbildern Mannequins zu produzieren. Im Bild unten steht Karen Mulder neben einer ihrer fertigen Schaufensterpuppen (Serie „Seduction“ SD 08):

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Das Supermodel Karen Mulder (links) stützt sich auf der rechten Schulter von ihrem Ebenbild als Schaufensterfigur ab, die von Adel Rootstein angefertigt und mit der Seriennummer SD 08 (Seduction) in ihre Kollektion übernommen wurde.
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Mannequin von Adel Rootstein, Karen Mulder, Serie „Seduction“, SD 08

 

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Mannequin von Adel Rootstein, Karen Mulder, Serie „Seduction“, SD 08

Adel Rootstein, Karen Mulder, Serie „Seduction“, SD 08 (& SD 09)

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In einer Ausstellung in New York wurde neben dem modellierten Kopf des Bildhauers, auch die fertige Schaufensterfigur von Karen Mulder ausgestellt, anlässlich eines Jubiläums der Firma Adel Rootstein. Die Figur ist die SD 09.

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Es gibt nun einige Sammler, die ihre Mannequins komplett restaurieren. Manche werden auch von professionellen Firmen aufgefrischt, d.h. in einem sog. „Make-over“ werden schadhafte Stellen ausgebessert, die Figur danach komplett neu lackiert und ein frisches Make-up angebracht. Bei den ersten beiden der vier Bilder einer Karen Mulder aus der Serie „Seduction“, mit der Nummer SD 08, hat der amerikanische Sammler Ivan (ibnhouston) – ob bewusst, oder unbewusst – exakt die Augenfarbe und den Farbton vom Lippenstift übernommen, wie auf dem Bild mit dem weissen Kopftuch. Ivans Figur ist wirklich sehr schön und er versteht es auch, die Mannequins auf beeindruckende Art zu stylen.

Ivan, Karen Mulder auf flickr

Das dritte Bild, die Profilaufnahme von Adel Rootstein’s Karen Mulder mit schwarzen Haaren und Pferdeschwanzfrisur, ist auch sehr schön gestylt. Es stammt von Lester Jones.

Lester Jones, Karen Mulder auf flickr

Das letzte Bild mit Karen Mulder mit den blonden Haaren, stammt vom Sammler Danny Letton. Wunderschönes Mannequin, toll restauriert! Dazu einen Auszug aus den in flickr geposteten Kommentare: Wes „Rootstein did a fabulous job capturing one of the great beauties of the Supermodel Era!!! With this makeup she looks just like the real thing!“ Wonderful Electric: „I would kill to find this mannequin for sale… I’ve been searching for her for almost 10 years!“

Karen Mulder, Danny Letton (flickr)

Es gibt sie bei Rootstein noch zu kaufen…..neu..! Auf eBay ist sie kaum noch auffindbar. Sie sind sehr selten, die Karen Mulder-Mannequin’s „Seduction SD 08 und SD 09. Ich habe beide; eine sogar in einer Sonderserie für „Escada“.

 

 

 

 

 

 

Yasmin Le Bon – Liegendes Mannequin aus der Serie „Frieze“ von Adel Rootstein, Nr. RF 05

Yasmin Le Bon ist eines der berühmtesten Models der Welt. Ihre steile Karriere begann Mitte der 80-Jahre und dauert immer noch an. Weite Angaben über diese wunderschöne Frau sind in einem eigenen Artikel in diesem Blog zu finden:

YLB – Yasmin Le Bon ein britisches Supermodel der 80er jahre ist auch als Mannequin bei Adel Rootstein erhältlich

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Für ihre eigene Schmuckkollektion, cie sie im Jahr 2000 auf den Markt brachte, legte sich das Supermodell selber vor die Kamera. Dieses Bild fidne ich traumhaft schön!
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Der Bildhauer von Adel Rootstein modelliert den Kopf der jungen Yasmin Le Bon.

Viele der Mannequins von Adel Rootstein sind das Ebenbild lebender Personen, verewigt und in einem „Moment“ eingefangen. Im Bild oben sitzt Yasmin Le Bon einem Bildhauer von Adel Rootstein Modell, mit einem leicht angestrengt scheinenden Gesichtsausdruck. Sie darf sich nicht bewegen und muss bei jeder Sitzung die selbe Haltung, sowie die selbe Mimik einnehmen. Hier ist der Mund leicht geöffnet, wie beim liegenden Mannequin.

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Yasmin Le Bon von Adel Rootstein, ist als über die linke Schulter blickendes, auf der rechten Seite liegendes Mannequin gestaltet. Sie trägt die Nummer RF 05 und gehört der Serie „Frieze“ an.

Adel Rootstein – Frieze – RF 05

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Anlässlich einer Rootstein-Präsentation, wurde eine Szene an einem Swimmingpool nachgestellt, in der Yasmin Le Bon als Mannequin auch ihren Platz bekam; mit dem weissen Badetuch um die Schulter am Bassinrand räkelnd.
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2007 fand in New York eine Ausstellung über die 50-jährige Firmengeschichte von Adel Rootstein stat, wobei einige Mannequins, u.a. RF 05, ausgestellt wurden. Man sieht links auf dem Sockel den fertig modellierten Kopf von Yasmin Le Bon, die dafür Modell gestanden hatte.

Vor allem die Schwarzweiss-Aufnahme (weiter oben) ist mir schon länger bekannt und wusste, dass es sich um Yasmin Le Bon handelt, wonach mir immer in meinen Gedanken umhergeisterte, ich würde auch gerne eine Schaufensterfigur von ihr besitzen. „Geduld bringt Rosen“, sagt man. Das war hier eindeutig der Fall. Seit ein paar Tagen besitze ich ein Yasmin Le Bon-Mannequin von Adel Rootstein: die Liegende (RF 05) aus der Serie „Frieze“.

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Provokativ in Lack und Leder: Yasmin Le Bon stand nicht nur für Haute Couture vor der Kamera.

Einerseits liess ich mich beim Styling der Schaufensterpuppe von Yasmin Le Bon ein wenig von ihrer stolzen, fast etwas spielerisch-dominanten Art inspirieren, wobei mir einerseits ein Gedanke an „Fifty shades of Grey“ in den Sinn kam, andererseits hingegen wollte ich einen Akzent in Bezug auf ihre iranischen Wurzeln setzen, von wo auch dieses verhaltene Temperament herrührt und auf das innere, lodernde Feuer hinweisen soll. Ich lasse hier nun mal meine erste Bilderserie sprechen:

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YLB – Yasmin Le Bon. Ein Supermodel der 80er-Jahre ist auch als Mannequin bei Adel Rootstein erhältlich

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Sinnlich und selbstvergessen blickt Yasmin Le Bon in ihrer makellosen Schönheit in die Welt. Ob sie wohl 1985, als dieses Bild entstand, von ihrer einzigartigen Karriere als Model träumte, die sie danach begann? Foto: Arthur Elgort in „Mademoiselle US“, 1985

Ihre Augen glänzen wie schwarze Edelsteine, so als wären sie geschliffene Turmaline. Im strahlenden Sonnenlicht aber funkeln sie wie dunkler Bernstein. Alleine schon der Blick ist betörend, bei dieser schönen Britin mit halbiranischen Wurzeln. Sie ist 1964 geboren und war 1985 (s. Bild oben) erst am Anfang ihrer Karriere als Model. Sie zierte unzählige Titelseiten berühmter Modejournale und wurde weltberühmt, weshalb die italienische ELLE sie in der letztjährigen Jubiläumsausgabe (Dezember 2017, 30 Jahre) erneut auf der Frontseite abbildete.

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Zum 30-jährigen Jubiläum der italienischen ELLE, wurde im Dezember 2017 Yasmin Le Bon erneut abgebildet. Foto: Max Vadukul Quelle Twitter (s. Link)

Ob als junges Mädchen damals in den 80er-Jahren, oder heute als über 50-jährige Frau und Mutter von drei Töchtern: sie hat etwas magisches an sich, ein geheimnisvolles Feuer lodert in ihrem Innern, wie bei einem Vulkan. Sanft, aber auch provokativ wird sie in unzähligen Modefotos abgebildet und ihre Figur ist einfach atemberaubend.

Twitter YLB official site

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Yasmin Le Bon in verträumter und erotischer Pose im Jahre 1987 mit 23 Jahren. Foto: Andrew MacPherson
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Yasmin Le Bon 2016 mit 52 Jahren; wunderschön, hier auf dem Cover von Harper’s Bazaar, einer der berühmtesten Modezeitschriften, zusammen mit ihrer Tochter Amber Le Bon.

Die englische Zeitung Daily-Mail titelte im Sommer 2016 in ihrem Artikel: „They could be sisters! Yasmin Le Bon, 51, looks younger than her years as she models with daughter Amber, 26, for new fashion campaign.“

Daily-Mail-Artikel über Yasmin Le Bon

Harper’s Bazaar, Titelseite Dez. 2017

Tatsächlich würde man meinen, Yasmin (Mutter) und Amber (Tochter) seien Schwestern.

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In völlig relaxter Haltung, mit den Händen in den Hosentaschen, blickt Yasmin Le Bon von der Titelseite. Sie zeigt ihren wunderschönen Körper oben ohne ganz offen. Titelseite vom Mai 1993, der Frauenzeitschrift Marie Claire

Im Mai 1993 blickte sie mit nacktem Oberkörper völlig entspannt über ihre Schulter und schliesslich von der Titelseite der Frauenzeitschrift Marie Claire, die an jedem Kiosk in der Auslage zum Verkauf angeboten wurde. Heute, 25 Jahre später, wäre dies in der immer puritanisch werdenden Zeit undenkbar.

Bild von nackter Yasmin Le Bon bei MFD

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Auch angezogen ist Yasmin Le Bon sehr sexy! Seite aus ihrer Model-Setkarte bei der Agentur Elite in New York
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Aufnahme mit „Wouuw“-Effekt. Yasmin Le Bon in sinnlicher, liegender Pose mit orientalischem Schmuck und wellenden Haaren. Dieses Geheimnisvolle, das sie umgibt und diese Glut in ihren dunklen bernsteinfarbenen Augen haut mich um. Diese iranstämmige, orientalische Schönheit ist eine Klasse für sich. Das Bild entstand im September 2009 (siehe Quelle beim Link unten), anlässlich einer eigenen Schmuckkollektion YLB, die sie 2010 auf den Markt brachte.

Man findet im Internet viele faszinierende Aufnahmen von Yasmin Le Bon, aber dieses Portrait (oben) mit den wellenden Haaren, diesen Bernstein-Augen, dem perfekten Make-Up, dem orientalischen Türkisschmuck und dieser makellosen Haut (vermutlich mit Photoshop noch etwas nachgeholfen; heute weiss man nie…) ist aus meiner Sicht das absolut schönste Bild von ihr, mit 100%-igem „Wouuw“-Effekt!

Webseite mit dem schönen Bild oben…(iranpoliticsclub)

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Tolle Bildergallerie von Yasmin Le Bon (01.08.2017)

Tolles Wallpaper

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Ein von der Manufaktur Adel Rootstein angestellter Bildhauer sieht man auf dieser Aufnahme bei seiner Arbeit, aus Lehm den Kopf einer Frau zu modellieren. Es ist die junge Yasmin Le Bon.

Seit ich dieses Bild im Internet entdeckte, auf dem der Bildhauer von der Manufaktur Adel Rootstein während seiner künstlerischen Arbeit abgebildet ist, wünschte ich mir das entsprechende Mannequin von dieser Frau, deren Gesicht hier aus Lehm modelliert wird. Es ist Yasmin Le Bon während der ersten Phase der Entstehung eines Mannequins nach ihrem Ebenbild.

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Adel Rootstein entwarf eine liegende Yasmin Le Bon, mit einem über die linke Schulter blickenden Kopf und mit einem leicht geöffneten Mund, wie auf dem Foto weiter oben gezeigt wird. Sie ist nun Teil der Mannequinserie „Frieze“ und trägt die Seriennummer RF05. Ihr Körper ist dem Original ebenfalls nachempfunden. Es gibt Yasmin noch in einer knienden (RF06) und einer stehenden Haltung (RF08).

Adel Rootstein, Serie „Frieze“, mit der Nr. RF05

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Arrangement von Rootstein-Figuren an einem mit Wasser gefüllten Swimming-Pool. Diese Mannequins sind den Originalen dermassen ähnlich, dass diese Szene fast wie echt wirkt. Im Vordergrund mit weissem Badetuch und entblösster Brust räkelt sich Yasmin Le Bon in ihrer liegenden Variante „Frieze“ RF05. Am Rand des Pools sitzend, mit den Beinen im Wasser ist eine Ira und mit dem Rücken zur Kamera ist vermutlich die Helga aus der Frieze-Serie.

 

Weil die Mannequins von Adel Rootstein den Menschen täuschend ähnlich sehen und echt wirken, fokussieren sich einige Sammler fast ausschliesslich auf diese Figuren von einem der immer noch führenden Hersteller von Schaufensterpuppen. Die Szene am Pool (obiges Foto) wurde für Promotionsfotos der Firma arrangiert. Unten die echte Yasmin Le Bon auf dem Rücken liegend an einem Pool.

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Sinnlich-erotische Pose der echten Yasmin Le Bon am Pool…. Das Bild sagt alles….
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Präsentation von Yasmin Le Bon RF05 aus der „Frieze“-Serie in New York 2006, anlässlich einer Retrospektive von Adel Rootstein über 50 Jahre Firmengeschichte. Foto: Timothy A, Clary

Anlässlich einer Retrospektive bezüglich der 50-jährigen Firmengeschichte von Adel Rootstein, wurden eine Auswahl einiger Mannequins in einer Ausstellung in New York 2006 präsentiert. Eine dieser Schaufensterpuppen war RF05, die liegende Yasmin Le Bon, aus der Frieze-Serie, hier mit Netzstrümpfen und Schleier eingekleidet. Von den Füssen her gesehen erkennt man ihr schönes Gesicht, mit dem leicht geöffneten Mund; einfach sehr schön!

Fotos Ausstellung New York 2006

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In einer sehr ähnlichen Pose, wie als Mannequin, liegt Yasmin Le Bon auf einem Rasen im Gegenlicht, um eine Kampagne gegen Pelze zu unterstützen. 2000

Vermutlich ist es ein Zufall, dass sie auf einem Foto aus dem Jahr 2000 in einer Stellung anlässlich einer Antipelzkampagne posierte, die jener vom Mannequin RF05, d.h. ihrem Ebenbild sehr ähnlich sieht. Seit dem 15.02.2018 bin ich nun glücklicher Besitzer einer liegenden Yasmin Le Bon aus der „Frieze“-Serie mit der Nummer RF05 in makellosem Zustand! Eigene Fotos folgen und bekommen einen eigenen Artikel.